Erfahrungsbericht von Benjamin

So, nach langem Wunschträumen habe ich mir in Basel bei XS-Bodyart von Dr. Nik der auch Urologe ist, einen 3mm dicken Barbell mit 8mm Kugeln einbauen lassen. kreisch Die Reise habe ich mit meinem besten Freund, statt meiner Freundin angetreten die leider wegen Fieber im Bett lag. Angereist bin ich mit dem ICE aus dem Westen Deutschlands. In Basel angekommen, bin ich erst einmal zur Post um die Ecke des Bahnhofs Basel SBB um mir mit meiner Maestrokarte Franken abzuheben. Das Tattoo- und Piercingstudio befindet sich praktischerweise gerade auf der Rückseite des Bahnhofs. Dr. Nik nimmt übrigens Franken und Euro, bezahlen mit Karte kann man nicht. Irgendwie glaube ich ja die Schweizer nehmen alles was nach Geld aussieht, nur bei Monopoly-Scheinen hätte ich bedenken wegen des fehlenden Wasserzeichens zwinker
Dort angekommen empfing uns ein netter Tattowierer und bot uns einen Platz zum warten an. Dauraufhin erschien bei mir und meinen Kumpel ein nettes Mädel, bot uns Wasser an und gesellte sich netterweise zu uns. Nach etwas warten kam der nette Dr. und Ben der sympathische Piercer und wir folgtem ihn in den Piercingraum. Der Dr. fragte mich dann noch, ob es in Ordnung sei wenn mein Kumpel, Ben und das Mädel während dem piercen dabei sind. Da ich für freies Wissen bin ging das für mich soweit klar.
Dann hieß es, runter die Hose und ab auf die Liege. Ich hatte so Angst, meine Psyche hat sich dermaßen auf meinen kleinen Freund ausgewirkt, die Nacht zuvor habe ich nicht schlafen können, der kleine war teilweise richtig verkrampft in der Nacht. Da lag ich dann, mein Penis war klein und in der Bauchhöhle verschwunden wie nie zuvor, muss wohl ausgesehen haben wie ne Klitoris mrgreen
Dann habe ich mit dem Doc abgeklärt wie der Barbell gesetzt werden soll. Links am Frenum vorbei, oben im vorderen drittel der Eichel der Austritt. Der Doc hat das soweit abgesegnet, dann auch gleich mit nem Stift markiert. Dann hat er die Eichel nach dem Schwellkörper abgetastet und eine Linie daurauf gezeichnet um den jüngeren Piercern zu zeigen wo der Schwellkörper endet. Zuvor hat er ihnen erklärt, wie man den Schwellkörper abtastet. Das hat mich ungemein beruhigt, da er mein Selbststudium absolut bestätigt hat.
Nun zückte er die kleine dünne Spritze mit dem Betäubungsmittel und setzte unterhalb der Eichel an. Nach einem kurzem Moment begriff ich, das er die Nadel immer ein kleinwenig weiter vorschob und gleichzeitig etwas Betäubungsmittel injezierte. Er bestätigte meine Vermutung. Einmal habe ich dabei ein ziepen verspürt und habe gleich darauf aufmerksam gemacht. Er hat dann kurz gewartet bis das das Mittel weiter wirkt und die Nadel weiter geführt. Meine Reaktion kam im übrigen eher wohl aus Angst, denn aus Schmerzen. Dann trat die Nadel auch schon oben aus der Eichel aus. Den Anblick empfand ich eigentlich als garnicht schlimm. Mein Kumpel hingegen hat gemeint, dass es recht Brutal aussieht. So verschieden sind eben die Meinungen…
Nun hat er meine Eichel auf Schmerzreize getestet. Das Schmerzempfinden war aber erfolgreich ausgeschaltet.
Dann kam der Moment an dem ich nur noch froh war, dass ich das ganze unter Betäubung habe machen lassen.
Er holte die Mördernadel raus, meines Wissens 2,4mm dick. Setze diese oben auf die Eichel an und begann zu drücken, aber es ging nicht rein. Er hielt die Nadel weiter auf diesem Punkt um nicht unnötig neu ansetzen zu müssen und bat Ben zur Untersützung. Gemeinsam haben sie es dann unter einiger Kraftanstrengung geschafft den Oberen Teil der Eichel zu durchstoßen und gleichzeitg die Nadel Sachgemäß zu führen. hammer Währenddessen, bekam ich es echt mit der Angst zu tun und winselte noch das ich “verdammt nochmal Angst habe, dass mein Schwellkörper getroffen wird und das ich gleich zu heulen anfange”. Zwischendurch legte sich aber aufgrund des bemerkbaren Sachverstandes meine Stimmung und mir wurde es total gleichgültig. Scherzhaft sagte ich, das ich meinen Penis liebe und das sie ihn doch bitte nicht töten sollen. zwinker Dann kam mir der Gedanke sie spaßeshalber doch aufzufordern es mit einem Löcher zu versuchen grinst ich wollte sie aber nicht zum lachen bringen und habs meinem kleinen Freund zur liebe sein lassen.
Den schwierigsten Punkt überstanden habe ich dann weiter garnicht auf meinen Schwengel geschaut, weil ja eh nur noch der Schmuck eingeführt werden musste…..
Er hat ihn dann noch schön in eine Mullbinde eingepackt, damit ich meine bescheurte Idee den Trip nach Basel mit einem Tagesausflug zu verbinden antreten kann.
Er, bzw auch die anderen Anwesenden haben mich darauf hingewiesen das es jetzt besser wäre nach Hause zu gehen und mich hinzulegen. Die Tickets zur Heimreise waren aber erst für 20 Uhr gebucht. Also bin ich mit meinem Kumpel die schöne Innenstadt und den Weihnachtsmarkt erkunden gegangen. Etwa jede Stunde habe ich einen McDonalds oder einen BurgerKing aufgesucht um auf das WC zu gehen und etwas zu pflegen. Ich bin mir jetzt ziemlich sicher, dass ich alle Fastfood-Restaurants in Basel kenne smilie Beim piercen hat es ja garnicht geblutet, da war der Doc ja noch etwas verwundert, hat mich aber aufgeklärt, dass das sicher noch kommen wird. Dr erste Klogang war der planke Horror. Der Verband ging nicht so leicht runter, ich hatte Druck vom anstehenden Urin, also schnell schnell unter etwas Schmerzen ausgepackt und sanft versucht zu urinieren. Doch oh Schreck, da war das Blut, statt Urin kam erst einmal nur Blut vorne aus der Harnröhre das in alle Himmelsrichtungen spritze so musste ich in die Knie gehen um das Klo nicht komplett Rot einzufärben. Gebrannt hats auch ganz schön, ich hab mich da aber eher um die desinfezierende Wirkung vom Urin gefreut. Nur gut, das ich mir vorsorglich Kompressen unzwar von Flawa die compress m.i.c. und Selbsthaftende elastische Gazebinde am Barfüsserplatz in Basel gekauft habe. Bei den nächsten Klogängen ein ähnliches Spiel, Verband voller Blut aber urinieren ging von mal zu mal besser. Habe auch immer etwas Betadine drauf geträufelt, das mir der Dr. mit gegeben hat. Irgendwann habe ich mich daran erinnert, das der Doc zu mir gemeint hat, wenn es anfängt zu bluten, die Eichel eine Weile an den Seiten zusammen zu drücken bis das Blut etwas gerinnt. Ab dann war auch Ruhe. Seit dem Überhaupt kein Blut mehr, bis jetzt.
Nach meiner persönlichen Erfahrung würde ich es also keinem empfehlen einen Ausflug NACH dem piercen zu machen, das Blut wird beim laufen zu arg in den Penis gepumpt. Schaut euch das schöne Basel lieber VOR dem piercen an.
Der Doc hat dann noch erwähnt, das der Barbell zu lang und die Kugeln zu groß für meine Vorhaut sind. Das habe ich mittlerweile auch eingesehen und mir vorerst einen Barbell bestellt der 4mm kürzer ist und 6mm statt 8mm Kugeln hat (also ingesamt 6mm kürzer) den ich nach Erhalt einsetzen werde.
Durch den langen Barbell bekomme ich die Vorhaut nicht über die Eichel. Ich trage ihn im Moment so, dass die untere Kugel eng an der Eichel liegt und der ganze obere Teil eben oben übersteht. Meine obere Vorhaut macht das glücklicherweise mit. Andersrum getragen hat sich drch die Strapazen für mein Frenum sofort angefangen eine Paraphimose zu entwickeln. Zum Glück habe ich das rechtzeitig bemerkt und das Lymphwasser rausmassiert. Mein Frenumpiercing das ich ja auch noch habe musste ich jetzt entfernen, da sich die beiden Piercings zu arg im Weg waren und dieses den Lymphstau gefördert hat.

Zu guter Letzt möchte ich speziell für ein heikleres Eichelpiercing meine uneingeschränkte Empfehlung für eine unter Betäubung stattfindende Session bei XS-Bodyart in Basel aussprechen. NIE in Anbetracht der unglaublich schwer zu durchstechenden Eichel wie es bei mir war, würde ich etwas anderes anraten. Außer man liebt unglaubliche Schmerzen und hasst sich selbst…
Außerdem habe ich mich dort Pudelwohl gefühlt, zumal dort alle Supernett zu sein scheinen und es dort sauber ist. Ein Urologe und erfahrener Piercer in einer Person, der einem unter Betäubung die Eichel pierct, was will man mehr?

Im übrigen werde ich weder bezahlt von XS-Bodypiercing, noch bekomme ich Treuepunkte oder soetwas in der Art.

Ok, soweit meine Erfahrung.

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