Risiken

Bitte beachtet, dass diese Homepage sich noch im Aufbau befindet! Fehlendes wird ergänzt! (Stand dieser Unterseite: 04.01.2012)

 

Die Gefahren beim stechen des Apadravya-Piercings sind nicht unerheblich. Deshalb sollte das piercen grundsätzlich einem erfahrenen Piercer vorbehalten bleiben. Nicht jeder Piercer in jeder Stadt kann einen Apadravya stechen, folglich ist nicht jeder Piercer ein erfahrener Piercer. Durchaus sollte man dazu bereit sein, eine längere Anfahrt zum Piercer in Kauf zu nehmen. Von Playpiercings und dem selbst piercen ist dringend abzuraten. Sollte der Piercer unter unsauberen Bedingungen arbeiten, kann man sich mit diversen Krankheiten anstecken, wie z.B. HIV, Hepatitis oder Tetanus. Auch eine Infektion mit anderen Erregern wie Streptokokken oder vielfältigen Krankheiten ist denkbar.

Bluter und Zuckerkranke sollten sich generell nicht piercen lassen.

Natürlich steigt die Gefahr sich zu infizieren bei einem Piercing exponentiell mit der Abheildauer. Durch die unverheilte Wunde kann theoretisch jeder Zeit eine Infektion auftreten. Da die Abheilphase beim Apadravya aufgrund des langen Stichkanals auch relativ lange andauert sollte die Wunde dementsprechend gepflegt werden.

Wie auf folgendem Bild ersichtlich ragt der Schwellkörper (blau eingefärbt) bis in die Eichel hinein. Diesen gilt es nicht anzustechen oder gar zu durchstechen. Die rote Linie stellt dar, wie weit nach hinten versetzt ein Apadravya gestochen werden kann ohne den Penischaft zu treffen. Allerdings ist das Bild nicht Maßstabsgetreu und dient nur der Verdeutlichung.

Wie weit die Schaftschwellkörper in die Eichel hineinragen, kann ein erfahrener Piercer ertasten. Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Meistens jedoch ragt der Schwellkörper etwa zu einem Drittel in die Eichel hinein.
Piercings durch den Schaft, also das was wir Laien Schwellkörper nennen, nennt man Deep-Shaft-Apadravyas. Diese sind ein ganz anderes Kaliber als normal gestochene Apadravyas. Bei verletzen eines der beiden Schäfte kann es zu einer starken Blutung kommen. Besonders bei nächtlicher Erektion könnte dies falls es unbemerkt bleiben sollte, bis hin zum verbluten kommen. Sollte der Schaft versehentlich beim setzen eines normalen Apadravyas getroffen worden sein, muss dies sofort microchirurgisch behandelt werden um die Gefahren des Verblutens zu mindern. Falls dabei oder beim piercen der Hauptnerv getroffen werden sollte, kann es leider auch bis zum Verlust der Erektionsfähigkeit kommen.

Ein normaler Apadravya blutet nach dem piercen im Normalfall auch. Die Menge an Blut schwankt dabei etwa zwischen 1-6cl. Die Blutung stillt man am besten in dem man einige Minuten seitlich gegen den Stab des Piercings drückt. Das Blut bleibt dabei stehen, beginnt zu gerinnen und verschließt schließlich die Wunde.

Sollte die Wunde 7 Tage nach dem stechen immer noch bluten, ist es angeraten einen Piercer aufzusuchen um abzuklären ob eine Wundheilungsstörung vorliegt.

Während der Abheilung des Apadravyas besteht außerdem die Gefahr des Wachstums von sogenanntem „wildem Fleisch“ (Caro luxurians). Das ist überschießendes bzw wucherndes Fleisch.

Auch könnte der Piercer das Apadravya-Piercing schief stechen, oder die Harnröhre nur anstechen statt sie zu durchstechen. Dabei könnte folglich der Kanal krumm verheilen, zumindest ein Ablenken des Harnstrahls wäre die Folge. Ärgerlich ist es in dem Fall wohl sicherlich auch, einen schief gesetzten Apadravya wieder entfernen zu müssen und schlussendlich die Narben davon zu tragen. Abgesehen davon die ganze Prozedur umsonst über sich ergehen gelassen zu haben.

Außerdem kann es bei vorhandener Vorhaut zu einer Paraphimose kommen. Dies in der Regel aber nur, wenn die Vorhaut durch das frisch gestochene Piercing plötzlich ständig zurückgezogen getragen wird. Auch wenn der Schmuck zu groß, sprich der Stab zu lang oder die Kugeln zu groß gewählt wurden und die Vorhaut deshalb spannt, kann muss aber nicht eine Paraphimose entstehen. Was eine Paraphimose ist, könnt ihr im Wikipedia Artikel nachlesen.

Um so manches Risiko zu mindern besucht bitte unbedingt die Seite „Pflege„.

Bei Problemen egal welcher Art muss sofort ein Piercer aufgesucht werden!

 

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