Variationen

Bitte beachtet, dass diese Homepage sich noch im Aufbau befindet! Fehlendes wird ergänzt! (Stand dieser Unterseite: 04.01.2012)

Apadravya:

Hier sehen wir einen normal gestochenen Apadravya. Er beginnt auf der Unterseite des Penisses direkt hinter dem Eichelkranz, durchsticht die Harnröhre (rosa eingefärbt) und verlässt etwa mittig oben die Eichel. Er durchsticht NICHT den Schaft des Penisses, (hier blau eingefärbt) sondern führt bewusst daran vorbei.

Deep-Shaft-Apadravya:

Dieses Bild zeigt einen Deep-Shaft-Apadravya. Zumeist wird er bei beschnittenen Männern so gestochenen, dass der obere und untere Austrittspunkt parallel zueinander zum liegen kommt. Außerdem liegt die obere Kugel des Piercings dabei in den meisten Fällen direkt hinter dem Eichelkranz. Er durchsticht den Schaft des Penisses, hier blau eingefärbt. Mal abgesehen davon dass ein Piercing durch den Schaft weit höhere Gefahren in sich birgt als ein “normaler” Apadravya, sollte ein Deep-Shaft niemals direkt hinter dem Eichelkranz bzw in der Eichelfurche bei einer unbeschnittenen Person gestochen werden. Mehr zum Thema “Gefahren” findet ihr, wie sollte es anders sein, auf der dazugehörigen Seite “Risiken”.

Grundsätzlich verläuft ein Apadravya vertikal, im Gegenzug ein Ampallang horizontal durch den Penis. Sowohl bei der normalen als auch bei der Deep-Shaft gestochenen Apadravya-Version wird die Harnröhre durchstochen. Man sollte sich dessen bewusst sein, da dadurch praktisch 2 weitere Löcher in der Harnröhre entstehen, durch die bei einem frisch entfernten Piercing Urin fließt. Außerdem muss man wohl selbst nach jahrelanger Entnahme des Schmucks mit einer zurückbleibenden Narbe rechnen. Beim Ampallang hingegen muss nicht unbedingt die Harnröhre durchstochen werden. Dann allerdings benötigt er um einiges länger zur vollständigen Verheilung. Ganz einfach deshalb, weil eine Wunde immer von außen nach innen zuwächst. Ein durch die Harnröhre gestochener Pallang hat vier Punkte an dem er zuzuwachsen beginnt. Ein direkt durchstochener nur zwei, wie auch unter der Seite “Verheilung” verdeutlicht wird.

Ampallang:

Dieses Bild zeigt einen Ampallang. Im Gegensatz zum Apadravya-Piercing welches vertikal durch die Eichel des Penisses gestochen wird, sticht man dieses horizontal. Übrigens wird auf Borneo, dem Ursprungsort dieses Piercings sprachlich kein unterschied zwischen diesen Piercings gemacht. Dort nennt man beide Ampalang, Burah palang oder nur Palang.

Man kann dieses Piercing entweder durch die Harnröhre stechen, oder darüber hinweg. Sticht man daran vorbei, dauert die Heilung allerdings länger. Warum erklärt die Seite „Heilungsverlauf„.

Magic Cross:

Hier sehen wir eine Kombination bestehend aus einem Ampallang und einem Apadravya. In unserem Sprachraum spricht man dann von einem “Magic Cross”.

Weitere Tragemöglichkeiten

Immer wieder kommt vor allen Dingen von Männern die bereits einen Prinz Albert besitzen die Frage auf, ob man einen Prinz Albert und einen Apadravya „irgendwie“ gleichzeitig tragen kann. Leider ist es in der Regel anatomisch oft nicht möglich einfach einen Stichkanal eines Apadravyas neben das eines PA´s zu setzen, da eine ausreichend große Fleischbrücke vorhanden sein sollte um ein zusammenwachsen beider Stichkanäle zu vermeiden, wodurch sehr wahrscheinlich am Ende ein gemeinsames großes Loch beider Schmuckstücke entstehen würde. Auch könnte durch ständigen Druck zwischen dem Schmuck aneinander, die Fleischbrücke zwischen Harnröhrenausgang und Stichkanal kleiner werden. Dies würde unter Umständen eine Spaltung der Eichel nach sich ziehen.

Dennoch habe ich mir dazu ein paar Gedanken gemacht und bin auf mehrere Kombinationsmöglichkeiten gekommen, die allerdings meines Wissens noch nicht erprobt worden sind. Ich möchte daher ausdrücklich erwähnen das dazu keine Praxiserfahrungen existieren und die folgenden Möglichkeiten rein spekulativer Natur sind!

Die Simple-Variante:


Der Barbell des Apadravyas und der Ring des PA´s teilen sich einen Stichkanal.
Wenn wie so oft der Stichkanal des Prinz Alberts auf bspw 8mm gedehnt wurde, downgradet man den Ring auf 6mm Dicke und hat mit ach und krach Platz daneben für einen 2mm Stab des Apadravya-Piercings. Eventuell muss man mit der Ringdicke noch weiter nach unten gehen. Ganz klar kristallisiert sich hier die Gefahr des einzwickens von Haut zwischen den beiden Schmuckstücken bei dieser Version heraus.

Die Schraubkugelring-Variante mit gedehntem PA-Loch:


Man hat bspw einen auf 8mm gedehnten Stichkanal, so führt man einen 8mm Schraubkugelring in die Harnröhre ein, schiebt von oben in das Apadravya-Loch bsw einen 2mm dicken Barbell mit Außengewinde ein und verschraubt ihn unten mit dem Loch des Schraubkugelringes. Es empfiehlt sich zu Anfang auf PTFE-Stabmaterial zurückzugreifen, da dieses flexibel ist und von jedem zuhause selbst auf die entsprechende Länge gekürzt werden kann. Zunächst sollte die dicke des PTFE-Barbells dem Gewinde des Schraubkugelringes angepasst sein. Später kann man nach belieben bei entsprechender Sachkenntnis das Gewinde etwas aufbohren, oder aufbohren lassen um einen dickeren Stab einsetzen zu können. Das das Gewinde und auch der Rest des Schraubkugelringes sowie alle anderen Materialien absolut plan also keinesfalls Scharfkantig sein dürfen, muss hier glaube ich nicht erwähnt werden.

Das erste Bild zeigt einen Schraubkugelring mit Innengewinde im Einsatz. Einen Ring, wie hier noch einmal zur Verdeutlichung:

Das zweite ein Horn, auch Circular Barbell genannt mit Innengewinde. Diesen sehen wir hier:

Es sei noch hinzugefügt, dass sowohl die Variante mit dem Schraukugelring als auch die Variante mit dem Circular-Barbell beide Vor- und Nachteile haben können.

Beim Schraubkugelring besteht die Gefahr beim Geschlechtsakt durch die Stoßbewegungen einen Teil der Harnröhre zwischen Barbell und dem einen Ende des Rings einzuzwicken bzw zu verletzen.

Beim Circular-Barbell könnte neben der selben Gefahr, die hier allerdings um einiges niedriger liegen dürfte auch das Problem bestehen ein Horn zu finden, dass weit genug bzw überhaupt in die Harnröhre reicht.

Die Schraubkugelring-Variante mit ungedehntem PA-Loch:
Man führt einen Schraubkugelring mit der Stärke seiner Wahl in die Harnröhre ein. Sonst verfährt man wie mit der Variante mit dem gedehnten PA-Loch. Der Unterschied liegt darin, dass das andere Ende vom Schraubkugelring auf dem unteren Stichkanal aufliegt und nicht im darin verschwindet.

Ob man bei diesen beiden Varianten zu einem Schraubkugelring mit Innengewinde oder gar zu einem Horn mit Innengewinde greifen sollte, muss wohl jeder für sich selbst herausfinden.

Tribal-Dream-Ring-Variante:


Man verfährt wie bei der Variante mit den Schraubkugelringen, mit dem Unterschied, das Bauart bedingt der Tribal-Dream-Ring anders sitzt.

PA und PA-Reverse Kombination:

Bekannt ist, das diese Version von mindestens einer Person bereits so getragen wird. Der Vorteil dabei ist unter anderem, das ein Prinz Albert-Reverse weiter zum Eichelrand hin gestochen werden kann ohne den Schaftschwellkörper zu treffen, da er in der Regel über dem Schwellkörper vorbeilaufen kann falls dies gewünscht wird. Der Nachteil liegt vor allem darin, dass es eine eher knifflige Aufgabe darstellt eine Banane samt Kugel in die Harnröhre einzuführen. Dabei besteht neben der Gefahr sie zu verletzen auch das Risiko den Schmuck in den Harnröhre zu verlieren. Sollte dies der Fall sein, muss in der Regel der Schmuck operativ entfernt werden.

„Prince Wand“ mit einem Apadravya:

Im eigentlichen Sinne handelt es sich dabei gar nicht um einen Schmuck. Vielmehr soll dabei die Harnröhre von innen stimuliert werden und/oder den Penis “in Form” gebracht werden um den Anschein zu erwecken er sei erigiert. Eine an der Eichelspitze angebrachte Kugel kann aber sicher auch zu ästhetischen Zwecken dienen. Diese Art der Stimulation stammt aus dem Bereich BDSM genauer der Klinikerotik. Ohne sich genaustens über den Umgang mit einem Dilatator und das Langzeittragen eines solchen zu informieren, sollte man sich gar nicht erst an diese Art von “Schmuck” wagen.

Dicke Eichel Dank Apadravya-Variante:

Im Prinzip handelt es sich dabei um nichts anderes als um einen “Prince´s Wand” im Kurzformat.

Er ist bloß etwa so lang wie die Eichel selbst und soll meistens von außen nicht erkennbar sein. Der Sinn des ganzen liegt darin, dass der Schmuck im inneren der Harnröhre einen Gegendruck an der Eichel erzeugt und diese sich vor allem bei einer Erektion regelrecht aufplustert. Dabei können allerdings Risse oder auch Microrisse im Gewebe durch den plötzlich auftretenden Schmuck entstehen. In Kugelform statt wie hier abgebildet in Stäbchenform, ist mir eine Person bekannt die hin und wieder Kugeln zwischen 5-8mm einsetzt. Der Vorteil einem Stab gegenüber einer Kugel liegt darin, dass man den Druck über die komplette Eichel verteilen kann. Außerdem ist dieser leichter ein- und auszuführen ohne etwas in der Harnröhre zu verlieren. Genauso wie beim Prince´s Wand handelt es sich hierbei meistens um Sonderanfertigungen.

ICH ÜBERNEHME AUSDRÜCKLICH KEINE HAFTUNG FÜR DURCH DIESE DARSTELLUNGEN ENTSTANDENE PROBLEME! EIN EINGRIFF JEDWEDER ART SOLLTE VORHER MIT EINEM ARZT DER VORHANDENE SACHKENNTNISSE HAT BESPROCHEN WERDEN!

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